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ENMIC 8TCX+







Mit dem 8TCX+ stellt das, im Mecklenburgischen Schönberg ansässige Unternehmen, ENgineering MICrotechnology GmbH (ehemals NMC), sein neuestes Produkt für den Sockel A vor.
Die 1991, als Soyo Deutschland gegründete Firma, ist seit 1997 als eigenständiger Anbieter am Markt tätig.
Das Mainboard basiert auf den VIA KT266 Chipsatz und kann wohl zu recht als "deutsches Gegenstück" zum 8KHA von EpoX bezeichnet werden.
Ich hatte die Gelegenheit, mir ein Vorserienexemplar mit der Revision 1.1 anzuschauen.


Der Chipsatz

Das Mainboard basiert auf dem KT266 Chipsatz von VIA und besteht somit aus der VT8366 Northbridge und der VT8233 Southbridge.
Die Northbridge unterstützt bis zu 4 GB "registert" DDR-RAM oder PC100/PC133/VCM SDRAM und einen AGP-Steckplatz mit den Modi 2X und 4X.
Das Besondere an der Northbridge ist die, von VIA neu entwickelte Kommunikationstechnologie mit der Southbridge, V-Link Hub Architektur.
Bei dieser Technik steht für die Verbindung der beiden Chips ein eigener Kanal mit einer Taktrate von 133 MHz bereit.
Damit werden, im Gegensatz zur herkömmlichen Anbindung über den PCI-Bus, bis zu 266 MB/Sekunde übertragen.
Damit wurde die Bandbreite verdoppelt.
Die VT8233 Southbridge verwaltet die IDE-Schnittstelle (ATA33/66/100), sowie bis zu 6 busmasterfähige PCI-Steckplätze.
Außerdem bietet die Southbridge bis zu 6 USB-Schnittstellen, Hardwaremonitoring (Temperatur und Spannung), AC97-Sound-Codec, ACPI und APM Stromsparfunktionen, einen 10/100 BaseT Ethernet-Controller und Modemfunktionalität.
     Blockdiagramm des KT266 Chipsatzes.
Bild vergrößern (75Kb)



Features des ENMIC 8TCX+

Sockel A Steckplatz für Athlon und Duron Prozessoren von 600 MHz bis 1,4 GHz und darüber.
Taktfrequenz für den FSB der CPU wird über einen Jumper und/oder im Bios eingestellt.
Chipsatz; VIA KT266
Speicher: 3X DIMM Slots für bis zu 1,5 GB PC1600/PC2100 DDR-SDRAM.
Steckplätze: Sechs 32-Bit PCI Slots und ein 4X AGP Slot.
Ausgestattet mit I/O Winbond 83697HF LPC für einen Floppy Anschluss, ein Parallel-Port-Anschluss (Normal, ECP und EPP) und zwei serielle Anschlüsse (16550 Fast UART).
Anschlüsse für PS/2 Mouse, PS/2 Keyboard, COM1, COM2, Drucker, Audio-in/out, MIC und Game Port.
IDE-Schnittstelle für vier Geräte im PIO Mode 3/4 und Ultra DMA 33/66/100.
6X USB Connector (4X Optional)
Award Plug & Play Modular BIOS Version 6.0.
Integrierter AC97 Digital Audio Sound.
Speicher- und CPU-Spannung im BIOS einstellbar.
Verändern des CPU-Multiplikators via BIOS.
Unterstützt STR (Suspend To RAM) Stromsparfunktion.
"RTC Alarm Resume" - das System startet zu einem vorgegebenen Zeitpunkt.
Wake-On-LAN & Wake-On-Modem Funktion.
CPU "Hardware Sleep" und SMM (System Management Mode).
P80P Debug (POST) Karte on-board mit LED-Anzeige.
Hardware Monitoring
305mm x 245mm ATX Format.



Der Lieferumfang

Neben dem 8TCX+ Mainboard liegen in der Verpackung noch folgende Artikel:

Ein gedrucktes Handbuch in deutscher und englischer Sprache.
Ein Floppy-Kabel.
Zwei Ulta DMA 100 fähige IDE-Kabel.
Eine USB Slotblende mit zwei Anschlüssen.
Eine CD mit Treibern und Software zur Hardwareüberwachung.
Der Lieferumfang
Bild vergrößern (47Kb)


Beim Vorserienmodell fehlte noch das gedruckte Handbuch und den Lüfter muß man sich natürlich auch wegdenken.
Anhand des Bildes kann man schon erahnen, wie knapp es bei der Montage des Kühlers (60mm x 80mm) zuging.
Meine ersten Befürchtungen, er könnte nicht aufs Board passen, bestätigten sich glücklicherweise nicht.

Dafür erlebte ich bei der Inbetriebnahme des Floppy-Laufwerks eine Überraschung.
Das Laufwerk befindet sich in meinem Big Tower ganz oben.
Hier war das mitgelieferte Floppy-Kabel um ca. 5cm zu kurz.




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