3DNow Galaxy - Artikel


digicolor GeForce4 MX440 vs. Club-3D Radeon 7500

Testsystem, Treiber und Menüs

Die Karten wurden auf diesem System getestet:

Athlon XP 1600+ einmal mit der normalen Taktrate von 1,4 GHz und einmal bei einem FSB von 100MHz -> 1,05 GHz.
Als Mainboard wurde das DFI AK76-SN mit AMD-761 Northbridge und VIAs 686B Southbridge verwandt.
Der Hauptspeicher bestand aus 256 MB DDR-SDRAM von Micron mit einer Latenzeinstellung von 2/2/2.
Die restlichen Komponenten bestehen aus einer Soundblaster Live Value - Liveware 3.0 Standardeinstellung und
einer UDMA 66 Festplatte von Maxtor.
Die Auslagerungsdatei wurde permanent auf 256MB gesetzt.
Die AGP-Aperture-Size hab ich auf 128MB eingestellt.
Zur Software ist zu sagen, dass der AMD AGP-Treiber 4.80, DirectX 8.1 und Windows 98 SE verwendet wurden.

Die Registry-Einträge wurden bei jeder Neuinstallation entfernt und die Einstellungen überprüft.
AGP 4x war bei beiden Karten aktiviert. Die Treiber der Radeon 7500 aktivieren das Side-Band-Adressing.
Bei der GeForce4 MX440 liefen einige Benchmarks mit diesem Feature seltsamerweise etwas langsamer.
So ließ ich es dann auch deaktiviert.
Die etwas erhöhte Speichertaktrate der Ennyah-Grafikkarte habe ich so gelassen.
Es wurde der zweite Benchmarkdurchlauf gewertet.

Der Einbau verlief bei beiden Karten problemlos. Es sollten keine Schwierigkeiten mit Kondensatoren auf den Mainboards auftreten.
Für den Betrieb der Karten und dem entsprechenden Testsystem reichte ein 250 Watt Netzteil.

Erfreulich aktuell zeigten sich beide Anbieter bei Auswahl des beiliegenden Treibers.
Ennyah legte die Treiberversion 27.30 des Detonator XP Treibers bei, Color Power setzt auf die Treiberversion 4.13.9016 für Windows 9x/ME.
Selbstverständlich werden auch alle anderen aktuellen Betriebssysteme von Microsoft unterstützt.
Beide Hersteller helfen dem Anwender mit Assistenten (kleine Online-Hilfen) durch die Konfiguration der Treibersettings bezüglich dem Multi-Monitor-Betrieb und der TV-Ausgabe.

Die Bildqualität sowohl unter Windows als auch bei Spielen überzeugte insgesamt bei beiden Propanten.
Nur Ennyahs Karte baute im 2D-Bereich ab der 1024x768er Auflösung sichtbar ab.

Unterschiede unter D3D sind kaum auszumachen gewesen.
Unter OpenGL hat mir die Bildqualität der Radeon 7500 minimal besser gefallen.
Etliche ATI Radeon Treiber haben auf einigen Systemen Probleme mit der Bildwiederholrate.
Das traf auch bei diesem Treiber zu. Erst eine spätere Treiberversion behebte dieses Problem bei mir.



Treibersettings


Bei nVidias Treibern habe ich grundsätzlich die Standardeinstellung verwendet.
Unter D3D war die Mipmap-Detailstufe auf höchste Qualität und unter OpenGL habe ich die Farbtiefe für die Texturen normalerweise durchgängig auf 32-Bit eingestellt. V-Sync war immer deaktiviert.

Bei ATIs Treibern habe ich unter OpenGL die Vorgabe "Qualität" mit deaktivierten V-Sync verwendet.
D3D wurde mit den Standardeinstellungen gebencht - die "Vertikale Synchronisation" war deaktiviert.



Spielesettings


Im Grunde wurde immer die höchstmögliche Qualtiät verwendet.
Bei Serious Sam 2 wurde die Einstellung Qualität benutzt.
Als Soundschnittstelle wurde die Wiedergabe per Direct-Sound ausgewählt.



Einige Bilder von den Menüs



nVidia Treibermenü

Das Treibermenü der GeForce4 MX440.
Schön ist, dass nach einem Eingriff
in die Registry, Overclocking einfach
über den Treiber möglich ist.
     Klick mich!       ATIs Treibermenü

ATIs Treibermenü präsentiert sich aufgeräumt
und bietet Zugriff auf alle relevanten Treibersettings inkl.
der Einstellungen für die Anisotrope Filterung.






nVidia Quick Tweak

nVidias Quick Tweak erlaubt einen schnellen Zugriff auf die Anti-Aliasing-Funktionen der Treiber und einiger weiterer Funktionen.




Hydravision in Aktion

Auch ATI bietet in der Taskleiste eine Möglichkeit schnell auf Treibersettings zuzugreifen.




nVidias Multi-Monitor-Kontrollpanel
Um die Verwaltung der Multi-Monitor-Funktionen
kümmert sich das nView-Kontrollpanel.



     Klick mich!       ATI Multi-Monitor-Kontrollpanel

Einfach und gut. ATIs Multi-Monitor-
Kontrollpanel ist einfach zu bedienen
und bietet bequemen Zugriff auf die
verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten.






Overclocking per Treiber

Sehr komfortabel - Übertakten per Treibermenü.
Und hier mal mit den Standardtaktraten.



     Klick mich!       Rage3D Tweaker Overclocking-Menü

Bei der Radeon muß man auf spezielle Tools auweichen.
Hier im Bild das Overclocking-Menü des Rage3D-Tweakers.
Wegen dem schöneren Skin geht der Punkt an die Radeon.





ATIs Multimedia-Center
     Klick mich!       Club3D legt einen weiteren DVD-Player bei

Was der Grafikkarte von Ennyah fehlt, gleicht ColorPower gleich doppelt aus.
Neben dem erstklassigen WinDVD-Player wird auch ATIs Multi-Media-Center mit verschiedenen Playern mitgeliefert.





Volles Bild auf dem Monitor

Einige Treiberversionen bieten die Overscan-Funktion für die balkenfreie Wiedergabe auf dem Fernsehgerät von Haus aus.
Falls nicht, kann man das mit den einschlägigen Tuning-Tools wie z.B. den Rage 3D Tweaker nachholen.




Multi-Monitor-Konfiguration unter Windows

Falls zwei Bildschirme angeschlossen sind, kann der Windows-Desktop auf beide Monitore ausgedehnt werden.




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