Wer keinen ISDN-Anschluss oder ASDL-Leitung sein Eigen nennt, ärgert sich des Öfteren über quälend langsame Verbindungen. Downloads werden zur Geduldsprobe, Spiele übers Netz werden nahezu unmöglich und Seiten bauen sich zu langsam auf. Sicherlich hilft auf lange Sicht nur ein Hardware-Upgrade oder eine Standleitung. Kurzfristig kann aber eine optimierte Konfiguration zu mehr Leistung verhelfen. Die Standardeinstellung des Modems soll gewährleisten, dass das Modem hauptsächlich stabil läuft. Der Artikel soll bei der Konfiguration des Modems behilflich sein. Sollten Sie nach dem Tunen feststellen, dass Sie gar keine Verbindung mehr bekommen oder die Verbindung öfters abbricht, stellen Sie den ursprünglichen Zustand wieder her.
Als Erstes sollten Sie sich nach einem aktuellen Treiber für Ihr Modem erkundigen. Schauen Sie auf die Homepage des Herstellers oder unter:
drivershq.com
treiber.de
Das Feintuning der MTU-Größen (Maximal Transmittable Unit) erfolgt mit einem der hier aufgeführten Programme:
Mtuspeed
Ispeed
TweakAll
Bei den Programmen haben Sie die Möglichkeit vordefinierte Einstellungen (optimal Settings) zu aktivieren.
Die MTU-Größe von 576 hat sich bewährt.
Netzwerkeinstellungen
In der Systemsteuerung unter "Netzwerk" finden Sie den Eintrag "DFÜ-Adapter". Öffnen Sie den Menüpunkt und aktivieren Sie unter "Bindungen" nur "TCP/IP". Alle anderen Protokolle werden bei einer Internet-Verbindung nicht benötigt.
Im gleichem Menü unter "Erweitert" ändern Sie die "IP-Paketgröße" von "Automatisch" auf "Groß" und deaktivieren Sie den "Point-to-Point-IP".

Schauen Sie sich im Ordner "DFÜ-Netzwerk" die "Eigenschaften" Ihrer Verbindung zum Provider an (z.B. Verbindung über freenet.de):

In den Eigenschaften der Verbindung sollte nur "TCP/IP" aktiviert sein.
Fragen Sie Ihren Provider nach den Einstellungen für die "Erweiterten Optionen", normalerweise ist die Funktion "Am Netzwerk anmelden" nicht nötig.
|