3DNow Galaxy - Artikel

HIS/ENMIC Radeon 8500 LE

Menüs und Einstellungen

Die Tests liefen unter Windows 98 SE, deswegen beziehen sich alle Angaben auch auf die Treiber für dieses Betriebssystem.
ENMIC liefert die Grafikkarte nicht mit eigenen Treibern, sondern mit der Treiberversion 4.13.7191 für Windows 9x/ME aus.
Ins Gerede kamen die Treiber, weil ATI hier einen plumpen Trick zur Leistungssteigerung bei Quake 3 Arena auf Kosten der Bildqualität durchführte.
Auch die Voreinstellung des OpenGL-Treibers ist nicht gerade als qualitativ optimal zu bezeichnen.
In einer Hardwarezeitschrift konnte man gar lesen, dass bei den Tests diese Treibereinstellung dafür verantwortlich gewesen wäre.
Na ja...
Treibertricks und zweifelhafte Voreinstellungen in den Treibern haben eine lange Tradition im Grafikkarten-Business.
Wurden doch auch schon mal die 5er Version eines bekannten Grafiktreibers der Konkurrenz mit aktivierter Texturkompression für OpenGL ausgeliefert.
Wie auch immer.
Der 4.13.7191 und die danach erschienenen Treiberversionen 4.13.7197 und 4.13.7199 sind zwar schnell, können aber durch mangelnde Stabilität und zahlreiche Bildfehler bei DirectX-Spielen kaum überzeugen.

Glücklicherweise releaste ATI mittlerweile die Version 4.13.7206, die auch ATIs spezielle Art des Antialiasings - "SmoothVision" - beherrscht und wesentlich stabiler arbeitet - wenn sie auch noch weit von einem perfekten Release entfernt ist.
Es mag zwar einige Spiele geben, die in der Performance zugelegt haben, doch finde ich den neuen Treiber insgesamt langsamer als die früheren Versionen.
Das der Treiber mit einer heißen Nadel gestrickt wurde, merkt man auch daran, dass die Menüs noch in englischer Sprache sind.
Hier wird zweifelsohne noch eine Lokalisierung erfolgen.
Zusammenfassend kann man den Download der Version 4.13.7206 empfehlen.


Menüs für die Einstellungen unter Direct 3D
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Die Bilder zeigen die Menüs für Direct 3D und SmoothVision.
Für die DirectX-Bechmarks wurden diese Einstellungen verwendet.
SmoothVision habe ich von Fall zu Fall aktiviert.
Der Treiber erlaubt die Einstellungen "Disabled, Application preference, Always on".
Es können 5 Qualitätsstufen - von 2x bis 6x - gewählt werden.
Man kann erkennen, dass ATI die Bildschirmauflösung mit der SmoothVision-Qualitätsstufe koppelt.
In dem Beispiel wären eine Auflösung von 800x600 bei 6-fachen SmoothVision mit Einstellung "Quality" verwendbar.
Vermutlich wollte man den Performanceverlust in Grenzen halten.


Menüs für die Einstellungen unter OpenGL
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Diese Einstellungen wurden für die OpenGL-Spiele verwendet.
Die Option "convert 32 bit textures to 16 bit" habe ich deaktiviert.
Bis auf MDK 2 habe ich noch kein Spiel gesehen, das wirklich von dieser Option profitiert hat.
Wobei man sagen muß, dass das Verwenden von 16-Bit Texturen, bei 32-Bit Farbtiefe, bei einigen Spielen durchaus einen Versuch wert ist.
Anisotrope Filterung und SmoothVision wurden von Fall zu Fall aktiviert.
Auch unter OpenGL koppelt ATI die Bildschirmauflösung mit der SmoothVision-Qualitätsstufe.
In dem Beispiel wären eine Auflösung von 1600x1200 bei 2-fachen SmoothVision mit Einstellung "Performance" aktivierbar.
Wobei der Treiber unter OpenGL die Einstellungen "Disabled und Always on" erlaubt.
Es können ebenfalls 5 Qualitätsstufen - von 2x bis 6x - gewählt werden.



Die Treiber besitzen auch ein eigenes Menü um die Gamma-Werte für den Desktop und bei Spielen anzupassen.
Das Bild habe ich mir an dieser Stelle gespart.


Eine Fülle von Playern liefert ATI gleich mit
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Wer ATIs Multmediacenter installiert, bekommt eine ganze Reihe von Playern geliefert.
Im Einzelnen ein DVD Player, ein File Player, ein Video CD Player und einen CD Audio Player.

O.k. ganz nett.
Mir gefällt die Installation der Software weniger.
Wehe dem, der nach dem Einlegen der Treiber-CD den Menüpunkt "ATI Einfache Installierung" anklickt.
Zwar werden jetzt die Treiber installiert, doch gleichzeitig werden auch ATIs Multimediacenter und HydraVision installiert.
Ob man das nun will oder nicht bzw. man die Features überhaupt nutzen kann (z.B. zwei Ausgabegeräte bei HydraVision).
Meiner Meinung nach ist es sinnvoller sich die gewünschten Treiber zu besorgen und dann die weiteren Softwarekomponenten manuell nachzuinstallieren.



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