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Partitionstypen und Biosbeschränkungen

Typkennung(dezimal):Typkennung(hex):Bedeutung:
00hexunbenutzt
11hexDOS:FAT12
22hexXENIX
33hexXENIX/usr
44hexDOS:FAT16
55hexErweiterte Partition
66hexBIGDOS(FAT16,Standard)
77hexHPFS,NTFS,QNX
88hexSplit,AIX
99hexAIX data, Coherent
10ahexOS/2 Boot-Manager
11bhexFAT32 (Windows 95)
12chexFAT32 LBA-Modus (Windows 95)
14ehexBIGDOS VFAT LBA-Modus
15fhexErweiterte Partition LBA-Modus
1711hexOS/2: versteckte FAT12
1812hexCompaq-Diagnose
2216hexOS/2: versteckte FAT16
2317hexOS/2: versteckte HPFS
8252hexCP/M
10064hexNetWare 286
10165hexNetWare 3.11
10367hexNetWare
10468hexNetWare
10569hexNetWare
12981hexLinux,Minix
13082hexLinux swap
13183hexLinux native
13284hexOS/2: verstecktes DOS-Laufwerk C
160a0hexVamos..(versteckte Part.)
161a1hexVamos..(Bootpartition)
165a5hexFreeBSD
193c1hexDR-DOS secure FAT12
196c4hexDR-DOS secure FAT16
198c6hexDR-DOS secure (BIGDOS)
219dbhexCP/M, CTOS
255ffhexxenix bad block table

Quelle: PC Magazin



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Festplatten-Geometrie und Biosbeschränkungen


Die Prinzipien der IDE-Festplatten-Adressierung
Bei alten IDE-Platten entsprachen die im Bios eingestellten Parameter für
"Zylinder","Köpfe" und "Sektoren" exakt dem physikalischen Aufbau der Platte - CHS-Adressierung.
Mit zunehmender Kapazität der Festplatten, reichte diese Art der Adressierung nicht mehr aus. Es wurde ein interner Übersetzungsmechanismus ("translation Mode") eingeführt, der dem Bios eine andere Festplatten-Geometrie vortäuscht.
Noch größere Kapazitäten machten bessere Methoden nötig.
Den LBA-Modus ("Logische Block-Adressierung"). Dabei werden die Sektoren fortlaufen, also unabhängig von der tatsächlichen, physikalischen Architektur, adressiert.


Kombiniertes Limit: BIOS und IDE
SpezifikationMax. ZylinderMax. KöpfeMax. SektorenMax. Kapazität
BIOS1024256638 GB
IDE65.53616256128 GB
Kombinierte
Limitierung
10241663504 MB



Kapazitätsgrenzen überlisten

IDE-Kapazitätsgrenze 504 Mbyte
Tragen Sie im Bios-Setup die Festplatte von Hand ein, mit den Werten 1024 Zylinder, 16 Köpfe, 63 Sektoren. Danach von Diskette booten. Installieren Sie einen Diskmanager wie Ontrack Disk Manager.
Die Software wird vor dem Booten geladen und erweitert das Bios um die notwendigen Routinen.


IDE-Kapazitätsgrenze 2 Gbyte
Nach dem Einbau einer Festplatte, die über der Grenze liegt, bleibt der PC hängen.
Es wird ein neues Bios benötigt, oder wie bei der Kapazitätsgrenze 504 Mbyte, ein Diskmanager. Hierbei evtl. erst von Diskette booten und dann den Diskmanager starten.


IDE-Kapazitätsgrenze 3,7 Gbyte
Einige Bios-Varianten können über den Interrupt 13hex nicht mehr als 6322 Zylinder ansprechen.
Die Lösung funktioniert wie bei der Kapazitätsgrenze von 2 Gbyte.


IDE-Kapazitätsgrenze 8 Gbyte
Die am häufigsten auftretende Begrenzung.
Man kann davon ausgehen, dass jedes vor Mitte 1998 veröffentlichte Bios davon betroffen ist.
Anwender von Windows 95 OSR2 und Windows 98 sollten sich nach einem Bios-Upgrade mit erweitertem Interrupt 13hex umschauen.
Diskmanager, wie der Ontrack Disk Manager ab Version 9 (DiskGo 2.43) kommen damit zurecht.
Windows NT in seiner Grundversion, unterstützt lediglich IDE-Platten bis 7,8 Gbyte.
Erst das Service Pack 4 brachte eine überarbeitete Version des Treibers "atapi.sys" mit.
Die Datei kann auch einzeln heruntergeladen werden, unter Microsoft Support.
Andere Betriebssysteme können mit ihren Treibern auch Platten ansprechen, die größer als 8 Gbyte sind. Allerdings muß der Betriebssystemkern unterhalb dieser Grenze liegen.
Manche EIDE-Festplatten verfügen über einen Jumper, der die Plattengröße begrenzt.


IDE-Kapazitätsgrenze 32 Gbyte
Die Symptome reichen von unsinnigen Kapazitätsangaben beim Bios-Systemtest, über die Unfähigkeit von einer solchen Platte zu booten, bis zum Aufhängen nach dem Einschalten des Rechners.
Hier hilft ein Bios-Update weiter.


IDE-Kapazitätsgrenze 128 Gbyte
Ähnlich den Problemen bei der 32 Gbyte Grenze.
Entweder man führt ein Biosupdate durch, oder verwendet einen Disk Manager.
Alternativ kann man einen IDE-Controller kaufen.
Manche Hersteller legen einen seperaten IDE-Controller bei z.B. Maxtor.

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